Elke Adam

unterwegs...

Ein Tag, genau wie wir ihn lieben

Damit ihr nun auch was zu Lesen habt, fange ich bei heute an 🙂 Heute ist Moksha schon den 13. Tag hier, ich hätte schon seitenweise schreiben können – habe ich aber nicht. Irgendwie sind wir soviel mit tausenden Dingen beschäftigt, dass das Schreiben gerade noch zu kurz kommt…

 

Gestern sind wir spät von einem „Party Tag“ nach Hause gekommen, glücklich über den vollen Tag mit vielen Kontakten. So sind wir heute viel später in den Tag gestartet als gedacht. Und es war ein besonderer Tag, auf den wir uns lange gefreut haben: der Tag mit dem Rodelbahnfahren! Im letzten Jahr war das eines DER Erlebnisse der ganzen Reise.

Die nächste Sommerrodelbahn die von Hannover gut zu erreichen ist, ist in Bodenwerder. Kurz vor Mittag, mit einem Korb voller Essen, das Moksha schon gestern vorbereiet hat, kamen wir dann endlich los. Bei strahlendem Sonnenschein. Natürlich fahren wir den „grünen Weg“, um möglichst viel von der Landschaft zu sehen.  Erster Stopp: Ein Windrad. Auch das hat eine Geschichte in unserem Erleben aus dem letzten Jahr. Zu diesem konnten wir sogar mit dem Auto fahren. Pinkelpause und Mittagessen unter dem Windrad – schon hat sich der Ausflug gelohnt… Zweiter Stopp: ein Segelflugplatz. Ich höre Moksha manchmal schon vorher sagen: „I´ve never experienced that in my life! That´s the first time!“ So warteten wir direkt neben der Graspiste darauf, wie einer der Segler mit einer Winde in die Luft gezogen wurde. Inzwischen im Weser-Bergland angekommen braucht es gar keine Stopps mehr, wir lieben beides das Durch-die-Gegend-Fahren und was es dabei alles zu entdecken gibt.

In Bodenwerder angekommen, die Rodelbahn gefunden, 3er Karten gekauft –  das erste Mal auf Anhieb sogar eine Behindertenermäßigung mit Mokshas amerikanischem Dokument bekommen – ohne viel zu sagen, nach der Info „Herz-Lungen-Transplantation eigentlich gar nichts mehr…

Auch wenn dieses Rodelerlebnis kaum mit dem im Schwarzwald zu vergleichen ist – es war großartig! Und die dritte Runde saß Moksha sogar am Hebel – wieder ein „Erstes Mal“. Ein Spaziergang mit Eis durch Bodenwerder wird uns Münchhausen nun nie wieder vergessesn lassen.

Dann noch ein wenig die Weser lang, ein Kurzbesuch des Klosters Amelungsborn. Elfie, völlig erkältet nur von Weitem gesehen, einmal durch den Kräutergarten und in die Kirche. Wir waren ganz alleine – haben die Akustik der Kirche „getestet“ – zweistimmig – wow.

Auf dem Rückweg über den Ith mal eben am Gipswerk angehalten. Da war doch tatsächlich ein Loch am Zaun, sodass wir direkt bis an die steile Kante gehen konnten und in die „Schlucht“ gucken. Und es gab Pilze – Steinpilze! Und Monsterschnecken! Der Tag wurde immer „runder und runder“, besser geht es für uns kaum. Dass am Ende dann mein Auto sich auch noch „specialneedsmäßig“ benimmt hätte nun nicht sein müssen. Das hatte es letzte Woche schon getan – Moskha nannte es „Gehirnerschütterung“, weil ein Mechiker gesagt hatte, es sei vielleicht ein Softwareproblem, also so ähnlich, als sei was mit unserem Gehirn. Wir sind gespannt, ob das Autogehirn sich über Nacht erholt hat und wir ins Abenteuer Richtung Nordsee aufbrechen können…

3 Kommentare

  1. Danke für euer Mit-Teilen, ihr Lebenskünstlerinnen!
    Wie gut, euch getroffen zu haben!
    Viel Inspirierendes weiterhin,
    Ute

  2. Will gerne darn teihaben, danke dafür 🙂

  3. vielleicht ein paar kopfschmerztabletten in den tank des autos. viel spaß euch beiden und noch viele erste male…

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